Duisburg

 

 

Erstmalige Durchführung einer umfassenden Jugendbefragung & Meinungswand im Rathaus

Wichtigster Ansatz einmischender Jugendpolitik in Duisburg ist aus Sicht des Jugendrings die erstmalige Durchführung einer umfassenden Jugendbefragung in Duisburg. Mit Hilfe von belegbaren Daten können in Zukunft jugendpolitische Themen besser forciert werden und die Notwendigkeit einer guten Jugendhilfeplanung wird deutlich.

Als sichtbares Zeichen von Einflussnahme und zur Dokumentation der Interessen und Bedürfnisse junger Menschen möchte der Jugendring im Treppenhaus des Rathauses eine Meinungswand installieren. Diese mobile Stellwand soll auf Verbandsveranstaltungen, dem Weltkindertag, in Schulen oder Sportvereinen jungen Menschen die Gelegenheit geben, den Politiker/innen im Rathaus eine Botschaft zu übermitteln.

Der Jugendring Duisburg möchte mit unterschiedlichen Maßnahmen versuchen, in Politik und Verwaltung das Bewusstsein für die Bedürfnisse junger Menschen zu schärfen. Der Jugendring Duisburg engagiert sich bereits als regionales Bündnis für Freiräume.

Ziel der Befragung ist es, möglichst viele Duisburger Kinder und Jugendliche zu erreichen und sie zu ihren Bedürfnissen und Interessen zu befragen. Der Fragebogen wurde bereits erstellt, ein passendes Onlinetool gefunden und ein Pre-Test läuft zurzeit.

Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt 57 Fragen in sieben Kategorien. Die Umfrage wird auf der Seite www.soscisurvey.de gehostet, einem Portal, welches uns von der Universität Duisburg-Essen zur Verfügung gestellt wird. Die Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen erlaubt dem Jugendring auch, Lizenzen für das Statistik-Programm SPSS zu nutzen, mit dessen Hilfe die Daten nach der Erhebung ausgewertet werden sollen.
Die ausgewerteten und aufbereiteten Daten sollen dann allen Entscheidungsträgern in der Kommunalpolitik sowie der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden, damit diese die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Duisburg besser im Blick haben können. Dies erfolgt gerade vor dem Hintergrund, dass bei der Jugendhilfeplanung keine Beteiligung Jugendlicher stattgefunden hat.

Vortrag von Yannick Form

Kontakt: Christian Brüninghoff

Banner Kampagne jungesnrw